Forschungsfelder ↓

Erich Hamberger

FORSCHUNGSFELDER:

Zwischenmenschliche (personale) Kommunikation

Transdisziplinäre Kommunikation             

Bio-Kommunikation

Dialogisches Denken

Transkulturelle Kommunikation

Die angeführten Literaturzitate zu den verschiedenen Forschungsfeldern sind zu den entsprechenden Texten oder Textpassagen verlinkt.

Zwischenmenschliche (personale) Kommunikation

Mein Erkenntnisinteresse lag schon während des Studiums primär auf dem Bereich der zwischenmenschlichen (personalen) Kommunikation. Davon zeugt auch der Titel meiner Dissertation: Die Achsendrehung der menschlichen Kommunikation. Versuch einer grundsätzlichen Analyse der neuzeitlichen Kommunikationskrise.  Darin versuche ich, einen zentralen Verständniswandel von menschlicher Kommunikation im Zuge der Neuzeit nachzuzeichnen bzw. aufzuzeigen, – basierend auf dem (formalen) Motiv der „Achsendrehung“ bei Georg Simmel  bzw. inhaltlich ausgehend vom Phänomen der (zuständlichen) Langeweile bei Wilhelm Josef Revers.  In weiterer Folge zeigte sich für mich immer deutlicher, insbesondere durch Hinweise von Roland Burkart, Friederike Rothe und Friedrich Krotz, dass jedes Verständnis  medial-vermittelter Kommunikation auf einem Vorverständnis von personaler (interpersoneller) Kommunikation  beruht.

Hier zwei ausgewählte Texte zu diesem Themenfeld:

Interpersonelle Kommunikation. Rand- oder Zentralphänomen der Kommunikationswissenschaft? (2011), in: MedienJournal 4, S. 52-64. (PDF-Artikel)

Zwei „Es“ und ein Abgrund. Kommunikation und Erkenntnis ohne „Natur“ (2011), in: Hamberger, Erich; Neumaier, Otto; Ritterbusch-Nauwerck, Barbara; Roscher, Eva (Hrsg).: Natürlich Kunst, Wien-Berlin, S. 169-208. (PDF-Artikel)

Hatte ich mich schon im Rahmen meiner Doktorarbeit – bedingt durch die Thematik –  mit zahlreichen außerkommunikationswissenschaftlichen Quellen beschäftigt, so wurde diese Neigung durch die Lektüre des „Klassikers“ Kommunikationswissenschaft. Grundlagen und Problemfelder von Roland Burkart (4. Aufl. 2002) weiter gefördert; dort verweist Burkart nämlich auf den Umstand, dass der Begriff „Kommunikation“ inzwischen in fast allen universitären Fachbereichen als – jeweils fachspezifischer – Terminus vorkommt.  Dies weckte in mir die Frage, inwiefern diese – zum Teil völlig unterschiedlichen – Bedeutungen von „Kommunikation“ miteinander  verglichen werden können. Glückliche Umstände führten dazu, dass ich um die Jahrtausendwende die Gelegenheit erhielt, an der Universität Salzburg ein Symposion zu initiieren bzw. zu konzipieren (unter Mitwirkung aller vier Fakultäten!), bei dem Vertreter aus den verschiedensten Fachbereichen (von Physik bis Theologie) ihr spezifisches Verständnis von Kommunikation präsentierten; auf diesem Weg wurde Transdisziplinäre Kommunikation zu einem weiteren speziellen Forschungsbereich.

Transdisziplinäre Kommunikation 

Das oben erwähnte Symposion Transdisziplinäre Kommunikation. Aktuelle Be-Deutungen des Phänomens „Kommunikation“ im fächerübergreifenden Dialog (2001) (pdf) war das erste einer Reihe von fächerübergreifenden Tagungen,  die ich  unter Mithilfe eines Organisationsteams an der Universität Salzburg verwirklichen konnte; es folgten Dialog der Erkenntnis-Kulturen. Was verbindet/trennt Wissenschaft, Kunst und Religion? (2003) (pdf), Evolution: Faktum und/oder Mythos (2005) (pdf) sowie Wiederkehr des Geistes? Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel in den Wissenschaften (2007) (pdf); jeweils abgehalten  in der Bibliotheksaula der Universität. Parallel dazu gewann der Aspekt der Transdisziplinarität auch im Bereich meiner Lehrveranstaltungen an Gewicht, etwa: Transdisziplinäre Kommunikation (WS 2002/2003),  Kommunikation als fächerübergreifendes Fundamental (zusammen mit dem Zellbiologen Dr. Nikolaus Bresgen, WS 2003/2004), Disziplinarität und Transdisziplinarität aus kommunikationwissenschaftlicher  Sicht (WS 2006/2007), Transdisziplinarität am Beispiel der Kommunikationswissenschaft (SS 2009) bis hin zu Grundlagen transdisziplinärer Kommunikationsforschung (WS 2016/2017).

Hier nun einige ausgewählte Publikationen zu diesem Schwerpunkt; beginnend mit dem Ergebnisband des ersten Symposions, den ich 2008 zusammen mit Kollegen Prof. Kurt Luger herausgab, einem Aufsatz zum Thema der Notwendigkeit von Transdisziplinarität in den Biowissenschaften sowie vollzogene Transdisziplinarität in Gestalt des gemeinsam mit dem theoretischen Physiker Prof. Dr. Herbert Pietschmann verfassten Band Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft.

Hamberger, Erich; Luger, Kurt (Hrsg.): Transdisziplinäre Kommunikation. Aktuelle Be-Deutungen des Phänomens „Kommunikation“ im fächerübergreifenden Dialog, Wien.

Transdisciplinarity. A Scientific Essential (2004), in: Bradlow, Leon H.; Castagnetta, Luigi; Massimo, Luisa; Zaenker, Kurt (Eds.): Signal Transduction and Communication in Cancer Cells (= Annuals of the New York Academy of Sciences, Bd. 1028), New York, S. 487-496.  (PDF-Artikel)

Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft. Auf dem Weg zu einer allgemeinen Theorie der Kommunikation (2015) (gemeinsam verfasst mit Herbert Pietschmann – mit einem Beitrag von Jörg von Hagen S. 334-344), Freiburg/Br.-München. (PDF-Artikel)

Im Zusammenhang der fächerübergreifenden Auseinandersetzung mit dem Phänomen „Kommunikation“ begann mich schließlich ein Bereich immer mehr zu interessieren: jener des Beziehungsgeschehens im Kontext des Biologisch-Lebendigen, das heißt das Forschungsfeld der „Bio-Kommunikation“.

Bio-Kommunikation

Aus dem Symposion Dialog der Erkenntnis-Kulturen (2003) (SN-Interview pdf) resultierte eine Einladung zum Kongress Signal Transduction and Communication in Cancer Cells in Erice/Sizilien. Dort referierte ich – als einziger Geisteswissenschafter unter einer Vielzahl von Biowissenschaftern und Medizinern – zum Thema Transdisciplinarity. A Scientific Essential und stellte dabei erstmals das Kommunikationsgradientenmodell vor (pdf). Im Zusammenhang dieses Kongresses wurde mir deutlich, wie sehr die modernen Biowissenschaften primär auf Methoden von Physik und Chemie basieren und so dem Phänomen des Lebens – also ihres eigentlichen Erkenntnisgegenstandes – nur sehr bedingt gerecht werden. In der Folge bekam ich die Gelegenheit, sowohl am Fachbereich Kommunikationswissenschaft als auch – dank Prof. Peter Eckl –  an jenem der Zellbiologie Lehrveranstaltungen zu bestreiten. Nach zwei außeruniversitären Tagungskooperationen mit Mag. Dr. Günther Witzany: Natural Genetic Engineering and Natural Genome Editing (pdf), Salzburg 2008 unter seiner bzw. Cancer and Communication.  The bio-communicative processing strategies of tumor(cell)s, Salzburg 2009 (pdf),  unter meiner Federführung, wobei es bei letztgenannter Veranstaltung sogar gelang, den damals „frischgebackenen“ Nobelpreisträger Prof. Harald zur Hausen für ein Referat zu gewinnen (pdf), folgten  eine Reihe gemeinsamer Lehrveranstaltungen am FB Zellbiologie der Universität Salzburg mit dem Darmstädter Biowissenschafter Prof. Jörg von Hagen, der als erster Biowissenschafter den Bio-Kommunikations-Ansatz übernahm und im Band Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft einen wegweisenden Beitrag dazu publizierte. (pdf)  2011 erhielt ich schließlich vom Initiator  der Tagung Gestalt als Mitteilung. Bio- und Pathokommunikation in der medizinischen Forschung am Herzen,  Dr. Christian Paul Berger, die ehrenvolle Einladung, im Rahmen dieser Veranstaltung organisatorisch mitzuwirken und ein Referat zu halten (Pdf). 2012 gelang es  – gemeinsam mit Prof. Jörg von Hagen – an der Universität Salzburg das fakultätsübergreifende Modul „Biokommunikation“ (bestehend aus drei Lehrveranstaltungen: Vorlesung, Proseminar und Übung) mit Studierenden sowohl vom Fachbereich Kommunikationswissenschaft wie jenem der Zellbiologie auf den Weg zu bringen, das auch in den beiden folgenden Jahren 2013 und 2014 abgehalten wurde. Als Lehrende fungierten neben den beiden Initiatoren Dr. Karin Stockinger (KoWi) sowie Prof.  Peter Eckl und Dr. Nikolaus Bresgen (FB Zellbiologie). Nach Vorträgen zum Themenfeld „Biokommunikation“ an den Universitäten Wien (2016) und München (2017) läuft aktuell die Bestrebung – erneut in Kooperation mit Prof. von Hagen – den Bio-Kommunikations-Ansatz experimentell zu verifizieren.

The Difference between Communication and Interaction as the Constitution of Life (2017), in: Hashi, Hisaki (Ed.): Philosophy of Nature in Cross-Cultural Dimensions, Hamburg, S. 178-193. (PDF-Artikel)

Die Bedeutung der Differenzierung Interaktion Kommunikation für die modernen Biowissenschaften (unter Mitwirkung von Jörg von Hagen) (2015), in: Hamberger, Erich; Pietschmann, Herbert: Quantenphysik und  Kommunikationswissenschaft. Auf dem Weg zu einer allgemeinen Theorie der Kommunikation, Freiburg/München, S. 333-352. (PDF-Artikel)

Die Relevanz des dialogischen Subjektkonzepts von Ferdinand Ebner für die modernen Biowissenschaften (2012), in: Bidese, Ermenegildo; Hörmann, Richard; Zucal, Silvano (Hrsg.): Pneumatologie als Grammatik der Subjektivität: Ferdinand Ebner, Wien-Berlin, S. 215-246. (PDF-Artikel)

Dialogisches Denken

Bei der erkenntnistheoretischen Fundierung  des Bio-Kommunikations-Ansatzes spielt(e) – neben der prinzipiellen Differenzierung zwischen (naturnotwendiger) Interaktion und (verhaltensvariabler) Kommunikation auch das sogenannte „Dialogische Denken“ eine zentrale Rolle.

Etablierung kommunikationstheoretischer Impulse des Dialogischen Denkens im Rahmen der Kommunikationswissenschaft (2016), in: Hamberger, Erich: Kommunikation und Erkenntnis. Grundzüge einer fächerübergreifenden und transkulturellen Kontextualisierung, Freiburg/Br.-München, S. 390-446. (PDF-Artikel)

Wort und Sein. Zur Mystik-Kritik Ferdinand Ebners aus heutiger Sicht (2016) (= Jahresgabe der Int. Ferdinand Ebner-Gesellschaft), Innsbruck. (PDF-Artikel)

„Dialogphilosophie“ / Dialogisches Denken (2015), in: Hamberger, Erich; Pietschmann, Herbert: Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft. Auf dem Weg zu einer allgemeinen Theorie der Kommunikation, Freiburg/München, S. 243-262. (PDF-Artikel)

Transkulturelle Kommunikation

Die aktuelle Bedeutung von Ferdinand Ebner für die Komparative Philosophie in einer transkulturell werdenden Welt (2015), in: Hashi, Hisaki (Hrsg.): Denkdisziplinen von Ost und West. Interdisziplinäre Philosophie in einer globalen Welt, Nordhausen, S. 190-235.

Kommunikation in postsäkularer Kultur (2013), in: Gmainer-Pranzl, Franz; Rettenbacher, Sigrid (Hrsg.): Religion in postsäkularer Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven, Frankfurt/Main, S. 141-168. (PDF-Artikel)

Vorträge ↓

Erich Hamberger 

Vorträge/Talks im Rahmen von Kongressen, Tagungen, Einladungen (Auswahl):

Biokommunikation im Kontext der Augenheilkunde, Universitätsklinik Salzburg, 24. Februar 2020.

– (Er-)Leben und Geist bei Robert Reininger. Vortrag im Rahmen des Symposions zum 150. Geburtstag von Robert Reininger, Universität Wien, Inst. für Philosophie, 11. Dezember 2019.

Das Wort als Ort des „Zwischen“ Vortrag im Rahmen der Konferenz. The Word – 100 years of „The Word and Spiritual Realities“ by Ferdinand Ebner, Krakow/Krakau, 18./19. November 2019.

–  Was hat Ferdinand Ebner mit der Quantenphysik zu tun?, Impulsvortrag im Rahmen des Festakt-Programms „100 Jahre Fragmente von Ferdinand Ebner“, Gablitz bei Wien, 16. Juni 2019.

– Vorstellung des Buches Maria. Der andere Anfang von Prof. Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz (gemeinsam mit Mag. Elisabeth Thonet) in der Sendereihe Lebenshilfe spezial (Radio Maria Österreich), 9. August 2018, 16:30-17:30 Uhr.

Dialog mit Prof. Dr. Stephan Grätzel (Mainz) zu seinem Buch Versöhnung. Die Macht der Sprache. Ein Beitrag zur Philosophie des Dialogs (Leseprobe pdf), Salzburg (Dombuchhandlung), 1. Juni 2018.

– Das Phänomen des “Zwischen” in östlicher und westlicher Denktradition, Universität Wien, 26. April 2018.

– Die Moderne als „Wörterkriegsschauplatz“, Universität Trient, 12. April 2018.

– Dialogik aus Dialog. Der Briefwechsel Luise Karpischek und Ferdinand Ebner, Innsbruck (Brenner-Archiv), 12. März 2018.

Das Ganze ist etwas Anderes. Werden Entwicklung (im Rahmen der Tagung Vom Werden. Entwicklungsdynamik in Natur und Gesellschaft), Universität München, Dezember 2017.

– Ein erster Blick auf den “Zweiten Blick”. Hinführung zum Roman Der zweite Blick von Peter Simon Altmann, Salzburg, Oktober 2017. http://unitv.org/beitrag.asp?ID=748

– Das Ego als Kommunikationsbehinderung (im Rahmen der Tagung Kommunikation und Behinderung), St. Pölten, Oktober 2017.

The Difference between Communication and Interaction as the Constitution of Life (im Rahmen des Kongresses Philosophy of Nature in Cross-Cultural Dimensions), Universität Wien, Mai 2016.

Bio-Kommunikation (Dialog-Vortrag mit Prof. Jörg von Hagen/Darmstadt), Salzburg 2013. http://unitv.org/beitrag.asp?ID=445&Kat=1

Wort und Zerr-Wort, Medium und Zwischen, Universität Wien, Institut für Philo-sophie, 2012.

Im Anfang war die Kommunikation, Salzburg 2011.

Mitteilung als Wort-Gestalt. Wege zu einer biokommunikativen Medizin (im Rahmen der Salzburger Dialoge zur Biokommunikation), Salzburg 2011.

Transdisciplinarity and Biocommunication. Two Essentials for prosperous Cancer Research (im Rahmen der VIII. Scientific Conference on Breast Cancer), Palermo 2010.

Die Relevanz der Subjekt-Konzeption von Ferdinand Ebner für die modernen Biowissenschaften (im Rahmen der Tagung „Pneumatologie“ als Grammatik der Subjektivität – Ferdinand Ebner), Brixen 2009.

Cancer and Message Transduction. Fragments of a New Bio-Communiction-Approach for a Better Understanding of Carcinogenesis (im Rahmen des Int. Kongresses. Cancer and Communication. The bio-communicative processing strategies of tumor[cell]s), Salzburg 2009. http://www.cancerandcommunication.at/

Die aktuelle Bedeutung von Ferdinand Ebner für die Philosophie in einer global werdenden Welt, Universität Wien, Institut für Philosophie, 2009.

Wort und Sein. Zur Mystikkritik Ferdinand Ebners aus heutiger Sicht, Innsbruck (Brenner-Institut) 2008.

Authentisch kommunizieren (Seminar am Wifi-Salzburg), Salzburg 2008.

Der Tod der “Wechselwirkung” (im Rahmen des Symposions Todes-Tänze), Mondsee 2008.

Cultural Genetic Adaptation. A bio-communicative view at “Natural Genetic Engineering” (im Rahmen des Int. Kongresses Natural Genetic Engineering and Natural Genome Editing), Salzburg 2008.

Ansätze zu einem “Pneumatic-Turn” im Gefolge des Wort-Sprachdenkens von Johann Georg Hamann und Ferdinand Ebner (im Rahmen des Symposions Wiederkehr des Geistes?), Salzburg 2007.

Zwei “Es” und ein Abgrund. Kommunikation und Erkenntnis ohne “Natur” (im Rahmen des Symposions Natürlich Kunst …”), Salzburg 2007.

Kommunikatonswissenschaft als transdisziplinäre Brücken-Wissenschaft (im Rahmen des Int. Symposions Transdisziplinarität – Transkulturalität. Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel in den Wissenschaften), Sibiu/Hermannstadt 2007. http://conferences.ulbsibiu.ro/transdisciplinarity-symposion/ge/

Zweckfreie Kommunikation als Tor zum Sinn (im Rahmen des Kongresses Sinn und Zeit), Neapel 2006.

Kreuz, Kommunikation, Erkenntnis (im Rahmen des Kongresses Interkulturelle Theologie), Salzburg 2006.

Signal – Sign – Word. Transdisciplinary remarks on the field of research called (bio-)semiotics (im Rahmen der 6th Gathering in Biosemiotics), Salzburg 2006.

Evolution und Komplementarität (im Rahmen des Symposions Evolution: Faktum und/oder Mythos), Salzburg 2005.

Kommunikation und Autarkie als verschränkte Seinsweisen der Wirklichkeit (im Rahmen der interdisziplinären Konferenz Contradictio. Zukunftsweisende Wege für eine innovative Unternehmenskultur), Ravello/Italien 2004.

– Gerechtigkeit als Balance-Phänomen. Kommunikationsphilosophische Anmerkungen zum Gerechtigkeitsverständnis (im Rahmen des VII. Österr. Kongresses für Philosophie), Salzburg 2004.

Transdisciplinarity. A Scientific Essential, (im Rahmen des Kongresses Signal Transduction and Communication in Cancer Cells), Erice/Sizilien, 2003.

Der Dialog der Erkenntnis-Kulturen als Grundlage des Dialogs der Kulturen (im Rahmen des Symposions Dialog der Erkenntnis-Kulturen. Was verbindet/trennt Wissenschaft, Kunst und Religion), Salzburg 2003.

Transdisziplinäre Kommunikation (im Rahmen des Symposions Transdisziplinäre Kommunikation. Aktuelle Be-Deutungen des Phänomens “Kommunikation” im fächerübergreifenden Dialog), Salzburg 2001.

Konzeption, Organisation und Leitung von Symposien/Tagungen:

2001: Transdisziplinäre Kommunikation. Aktuelle Be-Deutungen des Phänomens ‘Kommunikation’ im fächerübergreifenden Dialog. (PDF-Programm)

2003: Dialog der Erkenntnis-Kulturen. Was verbindet/trennt Wissenschaft, Kunst und Religion? (PDF-Programm)

2005: Evolution. Faktum und/oder Mythos? Eine transdisziplinäre Anfrage. (PDF-Programm)

2007: Wiederkehr des Geistes? Spuren neuer Erkenntnisfelder in / zwischen Wissenschaften, Künsten und Religionen. (PDF-Programm)

(In Zusammenarbeit mit Ulli Vilsmaier):

2005: Tag der Begegnung „25 Jahre Alternativer Nobelpreis“: Gespräche mit Hans-Peter Dürr an der geisteswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Salzburg.

(In Zusammenarbeit mit Remus Brad, Jürgen Henckel, Gerhard Konnerth, Horst Karl Unterkofler)

2007: Transdisziplinarität – Transkulturalität. Stehen wir vor einem Paradigmenwechsel in den Wissenschaften? Sibiu/Hermannstadt.

(In Zusammenarbeit mit Günther Witzany):

2008: Natural Genetic Engineering and Natural Genome Editing. (PDF-Programm) (PDF-Bericht Salzburger Nachrichten)

2009: Cancer and Communication. The bio-communicative Processing Strategies of Tumor(cell)s. (PDF-Programm)  (PDF-Bericht Salzburger Nachrichten)

(In Zusammenarbeit mit Christian Paul Berger, Jörg von Hagen, Olaf Stanger):

2011: Gestalt als Mitteilung. Bio- und Pathokommunikation in der medizinischen Forschung am Herzen. Interdisziplinäre Grundlagen und Anwendungen I – III.  (PDF-Programm)

Publikationen ↓

Erich Hamberger

Publikationen (Auswahl):

Energie. Die Essenz von Sein und Leben (gemeinsam verfasst mit Herbert Pietschmann), Freiburg/Br. 2020, 352 S. (Leseprobe pdf)

– Die Moderne als Wörterkriegsschauplatz, in: Brentari, Carlo; Zucal, Silvano (Hrsg.): Im Lärm des Krieges war das Wort verloren. Der (un)politische Ferdinand Ebner. Nel fragore della guerra la parola ando perduta. Ferdinand Ebner (im)politico, (= Studi e Richerchi 20), Trento/Trient 2019, S. 135-150.

The Difference between Communication and Interaction as the Constitution of Life (2017), in: Hashi, Hisaki (Ed.): Philosophy of Nature in Cross-Cultural Dimensions, Hamburg, S. 178-193.

Ludwig Ficker und der Brenner-Kreis. Zeitzeugengespräch. Erich Hamberger befragt Walter Methlagl (2017) (= Jahresgabe der Int. Ferdinand Ebner-Gesellschaft), Innsbruck, S. 5-30.

– Zwischen Entrecôte und Patisserie (2017), in: Der literarische Zaunkönig. Zeitschrift der Erika Mitterer-Gesellschaft (Heft 1/2017), S. 17-18.  (Volltext pdf)

Prophetisches, lautschweigendes Zeichen. Zum Brief-Dialog zwischen Ida Friederike Görres und Paulus Gordan, in: Furche 44/2016 (3. November 2016)

Kommunikation und Erkenntnis. Grundzüge einer fächerübergreifenden und transkulturellen Kontextualisierung (2016), Freiburg/Br.-München, 510 S.

Ein schmerzlicher Fall für Screwtape (2016), in: Schwarz, Gerhard (Hrsg.): Philosophysik. Festschrift für Herbert Pietschmann zum 80. Geburtstag, Wien, S. 43-73.

Wort und Sein. Zur Mystik-Kritik Ferdinand Ebners aus heutiger Sicht (2016)            (= Jahresgabe der Int. Ferdinand Ebner-Gesellschaft), Innsbruck, 22 S.

Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft. Auf dem Weg zu einer allgemeinen Theorie der Kommunikation (2015) (gemeinsam verfasst mit Herbert Pietschmann – mit einem Beitrag von Jörg von Hagen S. 334-344), Freiburg/Br.-München, 405 S.  (Leseprobe pdf   Rezension  pdf)

Die aktuelle Bedeutung von Ferdinand Ebner für die Komparative Philosophie in einer transkulturell werdenden Welt (2015), in: Hashi, Hisaki (Hrsg.): Denkdisziplinen von Ost und West. Interdisziplinäre Philosophie in einer globalen Welt, Nordhausen, S. 190-235.

– Auswegweisende Zumutung. Matthias Manders Roman „Die Holschuld oder Garanaser Filamente“ (2014), in: Literatur und Kritik (Heft 483/484, Mai 2014), S. 77-80.

– Kommunikation in postsäkularer Kultur (2013), in: Gmainer-Pranzl, Franz; Rettenbacher, Sigrid (Hrsg.): Religion in postsäkularer Gesellschaft. Interdisziplinäre Perspektiven, Frankfurt/Main, S. 141-168.

Die Relevanz des dialogischen Subjektkonzepts von Ferdinand Ebner für die modernen Biowissenschaften (2012), in: Bidese, Ermenegildo; Hörmann, Richard; Zucal, Silvano (Hrsg.): Pneumatologie als Grammatik der Subjektivität: Ferdinand Ebner, Wien-Berlin, S. 215-246.

– Interpersonelle Kommunikation. Rand- oder Zentralphänomen der Kommunikationswissenschaft? (2011), in: MedienJournal 4, S. 52-64.

– Zwei „Es“ und ein Abgrund. Kommunikation und Erkenntnis ohne „Natur“ (2011), in: Hamberger, Erich; Neumaier, Otto; Ritterbusch-Nauwerck, Barbara; Roscher, Eva (Hrsg).: Natürlich Kunst, Wien-Berlin, S. 169-208.

Natürlich Kunst … . Forschung und Wissenschaft Interdisziplinär (2011) (= Austria: Forschung und Wissenschaft interdisziplinär, Bd. 5), herausgegeben gemeinsam mit Otto Neumaier, Barbara Ritterbusch-Nauwerk und Eva Roscher, Wien-Berlin, 210 S.

– Proteomics. A Philosophical Perspective (2008), in: Hagen, Jörg von (Ed.): Proteomics Sample Preparation, Weinheim, S. 21-39.

– Komplementarität und Kommunikation. Fragmente einer transdisziplinären und transkulturellen Kommunikationstheorie (2008), in: Hamberger, Erich; Luger, Kurt (Hrsg.): Transdisziplinäre Kommunikation. Aktuelle Be-Deutungen des Phänomens „Kommunikation“ im fächerübergreifenden Dialog, Wien, S. 218-265.

Transdisziplinäre Kommunikation. Aktuelle Be-Deutungen des Phänomens “Kommunikation“ im fächerübergreifenden Dialog (2008), gemeinsam herausgegeben mit Kurt Luger, Wien, 267 S.

– Signal – Sign – Word. Transdisciplinary Remarks on the Field of Research called (Bio-)Semiotics (2007), in: Witzany, Günther (Ed.): Biosemiotics in Transdisciplinary Contexts, Helsinki, S. 81-92.

– >Gerechtigkeit als Balance-Phänomen<. Kommunikationsphilosophische Anmerkungen zum Gerechtigkeitsverständnis (2005), in: Neumaier, Otto; Sedmak, Clemens; Zichy, Michael (Hrsg.): Philosophische Perspektiven. Beiträge zum VII. Internationalen Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie, Frankfurt/Main-Lancaster, S. 38-43.

Transdisciplinarity. A Scientific Essential (2004), in: Bradlow, Leon H.; Castagnetta, Luigi; Massimo, Luisa; Zaenker, Kurt (Eds.): Signal Transduction and Communication in Cancer Cells (= Annuals of the New York Academy of Sciences, Bd. 1028), New York, S. 487-496.

Lehre ↓

Lehre von Erich Hamberger an der Universität Salzburg:

(Fachbereiche Kommunikationswissenschaft, Zellbiologie und Geographie)

SS 2020:         Lektürekurs (interpersonelle Kommunikation und Kultur)
WS 2019/20:  Digitalität versus Verbalität (Seminar)
SS 2019:          Die „dunkle“ Seite menschlicher Kommunikation (Proseminar)
WS 2018/19:  Kommunikation und Komplementarität (Seminar)
WS 2017/18:  Kommunikation und Komplementarität (Vorlesung + Übung)
WS 2017/18:  Lektürekurs interpersonelle und transkulturelle Kommunikation
SS 2017:         Kommunikationswissenschaft im Dialog mit den Biowissenschaften
WS 2016/17:  Grundlagen transdisziplinärer Kommunikationsforschung
SS 2016:        Kommunikation als fächerübergreifende Integrationsdisziplin
WS 2015/16:  Eine allgemeine Theorie der Kommunikation: Vision oder Illusion?
WS 2014/15:  Biokommunikation (Fächerübergreifendes Modul der Fachbereiche Kommunikationswissenschaft und Zellbiologie; gemeinsam mit Karin Stockinger, FB Kowi; Jörg von Hagen, Darmstadt; Peter Eckl, Nikolaus Bresgen, FB Zellbiologie).
SS 2014:          Einführung in die Interpersonelle Kommunikation.
WS 2013/14:  Biokommunikation (Fächerübergreifendes Modul der Fachbereiche Kommunikationswissenschaft und Zellbiologie; gemeinsam mit Karin Stockinger, FB Kowi; Jörg von Hagen, Darmstadt; Peter Eckl, Nikolaus Bresgen, FB Zellbiologie).
WS 2013/14:  Wie ist Kommunikation möglich?
SS 2013:          Dialogisches Denken als Kommunikationstheorie.
WS 2012/13:  Biokommunikation (Fächerübergreifendes Modul der Fachbereiche Kommunikationswissenschaft und Zellbiologie; gemeinsam mit Karin Stockinger, FB Kowi; Jörg von Hagen, Darmstadt; Peter Eckl, Nikolaus Bresgen, FB Zellbiologie).
WS 2012/13:  Die transkulturelle Perspektive von Kommunikation und Erkenntnis.
WS 2011/12:  Das Verhältnis von Ich und Wir im transkulturellen Vergleich.
SS 2011:          Das Phänomen „Kommunikation“ transdisziplinär betrachtet (gemeinsam mit Herbert Pietschmann).
SS 2011:         Bio-Kommunikation und Experiment II (gemeinsam mit Jörg von Hagen), FB Zell-Biologie.
WS 2010/11:   Zum Verhältnis interpersoneller und medial vermittelter Kommunikation.
WS 2010/11:   Bio-Kommunikation und Experiment I (gemeinsam mit Jörg von Hagen), FB Zell- Biologie.
SS 2010:         Der Zusammenhang Transdisziplinarität/Transkulturalität am Beispiel der Kommunikationswissenschaft.
SS 2010:            Bio-Kommunikation II (gemeinsam mit Jörg von Hagen), FB Zell-Biologie.
WS 2009/10:   Bio-Kommunikation I (gemeinsam mit Jörg von Hagen, Darmstadt), FB Zell-Biologie.
SS 2009:         Krebs und Kommunikation (Bio-Kommunikation), FB Zell-Biologie.
SS 2009:         Transdisziplinarität am Beispiel der Kommunikationswissenschaft.
WS 2008/09:   Bio-Kommunikation (gemeinsam mit Günther Witzany), FB Zell-Biologie.
SS 2008:         Komplementarität als Erkenntnismodus in den Wissenschaften (FB Zell-Biologie)
WS 2007/08:   Kommunikationswissenschaft als transdisziplinäre Brücken-Wissenschaft.
WS 2007/08:   Zum Verhältnis von Theorie und Experiment in den Wissenschaften (gemeinsam mit Herbert Pietschmann, Inst. für Theor. Physik, Universität Wien), FB Zell-Biologie.
SS 2007:         „Humanities“ in Kommunikationswissenschaft, Biologie und Medizin II (gemeinsam mit Birgit Breninger), FB Zell-Biologie.
WS 2006/07:    Raum und Kommunikation (gemeinsam mit Ulli Vilsmaier), FB Geographie.
WS 2006/07:    „Humanities“ in Kommunikationswissenschaft, Biologie und Medizin I (gemeinsam mit Birgit Breninger), FB Zell-Biologie.
WS 2006/07:   Disziplinarität und Transdisziplinarität aus kommunikations-wissenschaftlicher Sicht.
WS 2005/06:  Transkulturelle Philosophie.
SS 2005:         Die Ent-Deckung des eigenen Kommunikations- und Erkenntnis-verständnisses (zusammen mit Nikolaus Bresgen).
WS 2004/05:  Kommunikation und interkulturelle Philosophie.
WS 2003/04:  Kommunikation als fächerübergreifendes Fundamental (zusammen mit Nikolaus Bresgen).
SS 2003:          Dialog der Erkenntnis-Kulturen (zusammen mit Nikolaus Bresgen)
WS 2002/03:  Transdisziplinäre Kommunikation.
SS 2001:          Chaos-Kommunikation.
SS 1999:          Der „Konflikt der Kulturen“ kommunikationstheoretisch betrachtet.
WS 1996/97:  Postmoderne Kommunikation.
SS 1996:          Zur Kommunikationstheorie Sören Kierkegaards.
SS 1994:          Der Wandel des Erkenntnis- und Kommunikationsverständnisses im Verlauf der Neuzeit.
WS 1992/93:   Die geistesgeschichtlichen Spuren der modernen Massenmedien.
SS 1992:           Kommunikations-Philosophie.

Zur Person ↓

Priv.-Doz. Dr. Erich HAMBERGER

Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft bzw. Politikwissenschaft an der Universität Salzburg. Promotion zum Dr. phil. mit der Dissertation Die Achsen-drehung der menschlichen Kommunikation. Versuch einer grundsätzlichen Analyse der neuzeitlichen Kommunikationskrise. Danach Mitarbeiter bei ADMAC (Austrian Documentation Center for Media and Communication Research), wissenschaftliche Projektarbeit an der Nationalbibliothek in Wien sowie Görres-Stipendiat. Seit 1992 kontinuierlicher Lehrbeauftragter am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg zu kommunikationstheoretischen, transdisziplinären und trans-kulturellen Themenstellungen. Beginnend mit 1999 Initiierung, Konzeption und Leitung transdisziplinär ausgerichteter wissenschaftlicher Projekte und Kongresse mit dem Schwerpunkt Kommunikation (Projekte); vermehrte Vortragstätigkeit. 2005/ 2006 und 2008 Vertretung von ao. Univ.-Prof. Dr. Kurt Luger, FB Kommunikationswissenschaft, Abt. Transkulturelle Kommunikation an der Universität Salzburg. Ab 2007 Lehrtätigkeit auch an den Fachbereichen Zellbiologie und Geographie (Lehre). 2015 Habilitation zum Thema Kommunikation und Erkenntnis am Fachbereich Kommunikationswissenschaft der Universität Salzburg.

Aktuelle Forschungsschwerpunkte bilden die zwischenmenschliche (interpersonelle) Kommunikation, das Dialogische Denken im Gefolge von Ferdinand Ebner, Franz Rosenzweig, Martin Buber und Edith Stein, das Forschungsfeld der “Bio-Kommunikation”, sowie fächerübergreifende und transkulturelle Themenstellungen mit dem Fokus “Kommunikation” (siehe dazu etwa: Quantenphysik und Kommunikationswissenschaft).